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Kontakt

Deisterkiez e.V.
c/o Ohrwurm-CDs
Deisterstr. 32
30449 Hannover
E-Mail: info@ohrwurm-cds.de
Internet: https://deisterkiez-ev.de/

Deisterkiez e. V.

Der Deisterkiez e.V. ist ein Zusammenschluss von Geschäftsleuten und Anliegern der Deisterstraße. Ziel des Vereins ist die Standortentwicklung und Förderung des Wirtschaftsraumes sowie die Steigerung der Lebensqualität rund um die Deisterstraße in Linden-Süd. Dazu arbeiten die Deisterkiezler auch mit dem Stadtteilforum zusammen wie z.B. zu den thematischen Aktionstagen. Diese finden mit ihren längeren Öffnungszeiten und besonderen kulturellen und unterhaltsamen Angeboten sehr positiven Anklang bei vielen Interessierten.

Der Verein ist 2008 aus dem Projekt DressUp Deisterstraße entstanden.

2006 DressUp Deisterstraße

Die Ausgangslage
Die Deisteraße in Linden-Süd weist im Jahr 2003 mehr als 20% Leerstand auf. Die verbliebenen Geschäfte weisen wenig attraktive und oft wechselnde Nutzungen auf (Second-Hand-, Telefon- und sonstige "Billig"läden, Wettbüros oder sog. "Kulturvereine"). Sinkende Mieteinnahmen bremsen dringend notwendige Modernisierungsarbeiten an den Häusern, auf der Deisterstraße behindert starker Autoverkehr (ca. 10.000 Fahrzeuge pro Tag) die Überquerung und mindert die Aufenthaltsqualität. Alteingesessene Geschäftsleute sehen in der Verlegung der Straßenbahnlinien 3 und 7 sowie der Ansiedlung der stadtweiten Methadonausgabestelle an den Eingang der Straße maßgebliche Auslöser für die negative Entwicklung. Externe Beobachter machen dagegen die fehlenden Modernisierungsbemühungen der Geschäftsleute für den stark negativen Trend mitverantwortlich.

Die Idee
Eine spontane Idee bei einem Workshop im hannoverschen Bürgerbüro Stadtentwicklung zum Thema Lokale Ökonomie sowie das zufällige Zusammentreffen späterer Schlüsselpersonen brachte den Startimpuls für das Projekt "DressUp Deisterstraße", mit dem eine nachhaltige Entwicklung dieser Einzelhandelsachse vorangetrieben werden sollte.
In dem neu gegründeten Arbeitskreis Deisterstraße trafen sich seit Sommer 2005 Vertreter des städtischen Quartiermanagement Linden-Süd, der städtischen Wirtschaftsförderung, der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft "hannoverimpuls GmbH", sowie des Kommunikationsbüros "PlanKom" zur Konzeptentwicklung. Später wurden zunehmend Geschäftsleute und Hausbesitzer der Deisterstraße in die Projektsteuerung einbezogen.

Das Konzept
Als Grundelemente des ganzheitlichen Konzeptes "DressUp Deisterstraße" wurden entwickelt:

  • Bildung eines attraktiven Branchenschwerpunktes, um Käuferschichten auch aus Nachbarstadtteilen anzuziehen
  • Ansiedlung von ExistenzgründerInnen mit Pioniergeist, Phantasie und Engagement
  • Schaffung und Verbesserung von Aufenthaltsqualitäten - Verbesserung des Erscheinungsbildes der Straße, der Häuser und der Läden
  • Entwicklung und Umsetzung eines Marketingkonzeptes
  • Bildung einer innovativen handlungsfähigen Standortgemeinschaft

Der Wettbewerb
Seit 2006 wurden mit vergleichsweise bescheidenem Etat eine ganze Reihe von Maßnahmen umgesetzt, die inzwischen zu einer spürbaren Verbesserung der Situation geführt haben. Weitere Aktivitäten sollen diesen Trend in den nächsten Jahren stabilisieren.

Die Ergebnisse
Im Oktober 2007 gewinnt das Projekt "DressUp Deisterstraße" den Preis für den besten ganzheitlichen Ansatz im Rahmen des Wettbewerbs "Hier ist was los" des Einzelhandelsverbandes Hannover-Hildesheim (http://www.ehv-hannover.de/verband_hieristwaslos.aspx). Im Deisterkiez e.V., schließen sich 2008 Geschäftsleute und Anlieger der Deisterstraße zur Fortführung der erfolgreichen Arbeit zusammen. Im gleichen Jahr wird das Projekt mit dem Sonderpreis Soziale Stadt 2008 ausgezeichnet.

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2003 Die Kunstläden - Frischer Wind in der Deisterstraße

Bereits im Herbst 2003 wurde aktiv etwas gegen das bekannt triste Image der Deisterstraße unternommen. Die GBH sowie einige andere Vermieter stellten leerstehende Gewerberäume Künstlern, Kunsthandwerkern und Jungunternehmern kostenlos zur Verfügung. Dadurch sollte die Aufenthaltsqualität und der Ruf der Deisterstraße nachhaltig verbessert werden. Und es wirkte: Mehr Licht, mehr Farbe sowie ausgefallene Ideen laden Passanten zum Bummel über die Deisterstraße ein.

Hinter der Idee der befristeten, kostenlosen "Probenutzung" verbarg sich natürlich nicht nur, die Attraktivität der Deisterstraße kurzzeitig zu erhöhen, sondern die leerstehenden Gewerbeobjekte sollten wieder einer dauerhaften Vermietung zugeführt werden. So gelang es beispielsweise, mit ganz geringen Einstiegsmieten einen Kinderkostümverleih, einen Laden für Kunstgewerbe- und Geschenkartikel und ein Textilgeschäft anzusiedeln.