Kampagne für ein Stadtteilzentrum
in Linden-Süd

Wir fordern

  • Aufnahme der 4 Mio. Euro aus dem Investitionsmemorandum „500+“ in den Haushalt 2023/2024 der LHH
  • Sofortige Konzepterstellung für die Zeit nach dem Umbau, extern moderiert und auf Grundlage des Konzepts der Kampagne „STZ Linden-Süd JETZT!“
  • Jugendarbeit in den Allerweg zurückholen
  • Inhaltliche Übergabe des Hauses an die Stadtteilkulturarbeit
  • Kleinerer, funktionaler Neubau

Anfragen zur Kampagne bitte an stz.lindensued@gmail.com

Seit Jahrzehnten ist der Treffpunkt Allerweg im Stadtteil ein zentrales Thema. Seine konzeptionellen Unzulänglichkeiten gehen mit baulichen Missständen einher. Und obwohl sich der Bedarf nach einem niedrigschwelligen und offenen Haus für den Stadtteil Linden-Süd Jahr für Jahr in den Strukturdaten der Stadt Hannover zementiert, handeln die Verantwortlichen nicht.

Prozesse werden verschleppt, Wissen geht im Laufe der Zeit durch Personalwechsel in der Stadtverwaltung verloren und es findet sich keine Verwaltungseinheit, die dieses Gebäude langfristig entwickeln und halten möchte. Bereits im und mit dem Stadtteil erarbeitete Konzepte werden von der Politik nicht nachhaltig genug eingefordert. Niemand macht das Thema zur „Chefsache“ und übernimmt Verantwortung!

2015 forderte der Stadtteil Linden-Süd ein klares Bekenntnis zum Umbau/Neubau des Vorderhauses im Treffpunkt Allerweg zu einem Stadtteilzentrum und dokumentierte den Teufelskreis aus Verwaltung und Ratspolitik in der Veröffentlichung „it`s now or never“. Und tatsächlich geschah ein kleines Wunder: Für den Um-/Neubau des Treffpunkts Allerweg (Vorderhaus) stellte die Stadt Hannover 4 Mio. Euro in das Investitionsmemorandum „500 plus“ (DS 1085-2016) ein. Seitdem „steht der Sekt kalt“ und die vielen Ehrenamtlichen hadern zunehmend.

Der Stadtteil wartet bis heute auf die Übernahme der Mittel in den städtischen Haushalt und die Baumaßnahme. Die Politik wartet auf das von der Verwaltung eingeforderte Konzept.

Mit der Kampagne „Stadtteilzentrum Linden-Süd JETZT!“ übernehmen im Herbst 2021 die Stadtteilakteur:innen als Expert:innen vor Ort die Initiative. Sie sorgen dafür, dass ihre jahrzehntealte Forderung im öffentlichen Raum sichtbar wird und legen im März 2022 ein Konzept für ein Stadtteilzentrum Linden-Süd vor.

Ziel ist es, die Gespräche aufzunehmen und dass die Mittel in den städtischen Haushalt 2023/2024 eingestellt werden, um einen Baubeginn bis spätestens 2026 zu erreichen, der das Ende des Investitionsmemorandums darstellt.

Hier geht es um ein hohes Gut: Die Glaubwürdigkeit von Verwaltung und Politik in Bezug auf Beteiligungsprozesse und deren bedarfsorientierte Umsetzung!

Wir bieten

  • Langjährige Erfahrung im Prozess zur Umgestaltung des Treffpunkts Allerweg
  • Erfahrungen aus erster Hand zu Arbeits- und Nutzungsbedingungen der Räumlichkeiten
  • Ein breit aufgestelltes Netzwerk für eine gelingende, nachhaltige Nutzung der Räumlichkeiten
  • Hoch motiviertes ehrenamtliches und hauptamtliches Engagement
  • Ein Konzept mit einer Vision für ein Stadtteilzentrum Linden-Süd

Kampagne lädt ein zur Grundsteinlegung und veröffentlicht Konzept für ein Stadtteilzentrum Linden-Süd

Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung haben Vertreter:innen der Kampagne am 17.03.22 im Hof des Treffpunkts Allerweg den Grundstein für das seit Jahrzehnten ersehnte Stadtteilzentrum gelegt. Die Botschaft der Kampagne prangt nun auch unübersehbar am ehemaligen Sparkassen-Gebäude an der Kreuzung Allerweg/Deisterstraße.

  • Pressemitteilung zur Grundsteinlegung mit der Vorstellung des Konzeptes 17.03.2022
  • Konzept „Stadtteilzentrum Linden-Süd – Inklusiver Mittelpunkt des Stadtteils“ der Kampagne

Informationen & Material zur Kampagne

Im Dezember 2021 startete die Kampagne des STF Linden-Süd. Sie stellt allen Interssierten nachfolgende Materialien zur Verfügung, um sich gemeinsam für ein Stadtteilzentrum Linden-Süd einzusetzen.

Der lange Weg zum Stadtteilzentrum

Drucksachen, Fragen an und Antworten von der Verwaltung sowie weitere Schreiben

Diese Stellungnahme enthält die begründete Forderung nach einem Stadtteilzentrum Linden-Süd sowie die wichtigsten Aussagen der bestehenden Drucksachen und Anfragen an die Verwaltung für Sie in Kurzform aufbereitet: Download (PDF)

Das Engagement

Zahlreiche Menschen und Einrichtungen wünschen sich ein Stadtteilzentrum in Linden-Süd und bringen das durch ihr Statement zum Ausdruck:

Die STATEMENTS:Das Vorderhaus des Treffpunkts Allerweg
muss zum Stadteilzentrum Linden-Süd umgebaut werden, …


Jahrelanges bürgerschaftliches Engagement wäre vergebens und die Enttäuschung der Menschen würde sich sicherlich sehr nachhaltig auswirken auf die Selbsthilferessourcen im Stadtteil sowie auf ihr Vertrauen in Unterstützung und Wertschätzung durch Politik und Verwaltung, wenn keine Bewegung in die Sache käme. Ein wichtiger Schritt ist die Aufnahme der Finanzierung in den städtischen Haushalt 2023/24. Wir verstehen nicht, dass die Notwendigkeit anerkannt wird, aber niemand Verantwortung übernimmt und das vorhandene Engagement aufgreift, um gemeinsam den positiven Weg des Stadtteils zu gestalten. Gern bringen wir unsere (freiwilligen) Ressourcen in eine Planung ein, ungern entwerfen wir ein Szenario für einen Stadtteil ohne Engagement.“

Sprecherinnen des STF Linden-Süd