Die niedersächsischen Straßenbaubehörde (NLStBV) hat im Dialogforum am 11.06.26 verkündet, dass es eine erste Vorfestlegung für die weitere Planung des Westschnellweg gibt: Er soll einen Regelquerschnitt (RQ) von 21 Metern haben. Das sind keine guten Nachrichten, sondern eher eine Verharmlosung der Baumaßnahmen, die uns in Linden und Limmer erwarten. Daher gab es im Dialogforum eine angeregte Diskussion und viele offene Fragen, denn nach wie vor gibt es keine sachliche und nachvollziehbare Begründung, warum sich die Planungen nicht auf die maroden Brücken und deren Ersatz konzentrieren (606 m in der Summe) statt auf den Ausbau von 4 km Straße. Auch bei RQ21 werden alle Bäume abgeholzt, der Damm, auf dem der Westschnellweg verläuft, verbreitert. Über zehn Jahre wäre der Westschnellweg kaum oder gar nicht nutzbar. Das ist auch nicht im Sinne derjenigen, die ihn befahren. Lärmschutzwände hätten weitere Verbreiterungen zur Folge. Eine sparsame Variante, die Sanierung im Bestand, soll nicht einmal geprüft werden! „Flüster-Asphalt“ und Tempolimit wären weitere mögliche Maßnahmen. „Wenn alles gut läuft“ wäre Baubeginn in frühestens ca. 8 Jahren. Das heißt, jetzt werden Entscheidungen getroffen für die nächste Generation!
Weitere Informationen zum Dialogforum findet hier hier Thema / Westschnellweg und bei https://westprotest.de
Einen guten Einblick in das, was kommt bietet ein Ausflug nach Döhren, wo Menschen aktuell massiv unter Lärm und Staub der Großbaustelle leiden (laut Berichten am Infostand von WESTprotest u. a. bei Lust auf Linden-Süd), sowie der neue Kurzfilm von Jörg Zschimmer https://youtu.be/kWKIi4wOKto?si=ssDqd0nD18JsPI16