ein Stadtteilzentrum
in Linden-Süd
Es ist uns ein großes Anliegen, in Zeiten, die Solidarität erfordern, die notwendigen Strukturen in unserem Stadtteil zu schaffen. Die Menschen in Linden-Süd benötigen die passende Infrastruktur für ihr Engagement, für Beratungsangebote, Vernetzung und Selbsthilfe.
Schritt für Schritt wollen wir weiterkommen – kreativ, engagiert, hoffnungsvoll, solidarisch. Mach mit!
Der Treffpunkt Allerweg befindet sich in einem baulich und konzeptionell desolaten Zustand. Seit Jahrzehnten handeln Politik & Verwaltung nicht bzw. unzureichend.
AKTUELLES
- Wir begeben uns in einen Prozess mit externen Begleitung. Im Winter 2026 geht`s los! Sei dabei und gestalte mit!
- Wir haben das Konzept von 2022 überarbeitet . Download: aktuelle PDF „Konzept 2026“ .
- Veröffentlichung der Bachelorarbeit AllerRaum von Julia Gronau. Julia hat sich in 2024/25 einen sehr guten persönlichen Einblick in das Engagement der Menschen und unsere Arbeit erarbeitet, partizipativ erforscht, ausgewertet und bemerkenswerte Pläne veröffentlicht. Download: AllerRaum.Julia Gronau.Bachelorarbeit.WS 2024/25
- Wir versuchen hier „sehr dicke Bretter zu bohren“ – sei dabei!
Bleib informiert: info@stadtteilforum-linden-sued.de

Was wird benötigt?
Wir sind auf der Suche nach Wegen, das Stadtteilzentrum zu realisieren. Wir freuen uns auf alle Menschen, die daran mitwirken möchten. Wir freuen uns auf jegliches Engagement und Expertise in Bereichen wie Trägerkonzepte, Planung + Durchführung von Umbaumaßnahmen sowie Fundraising.
Und: Wer spendet uns Zeit und gerne auch Geld, um aus dem Treffpunkt Allerweg ein Stadtteilzentrum Linden-Süd entstehen zu lassen, das für alle einen solidarischen, inklusiven und demokratischen Mittelpunkt bietet?
Spende an FELS e. V. per Direktspende beim bildungsspender.
Wie kann ich mitmachen?
- Nimm zu uns Kontakt auf per Mail an info@stadtteilforum-linden-sued.de
- Komm einfach zu unseren Treffen, jeden 1. Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr im café allerlei, Treffpunkt Allerweg, Allerweg 5-7.
- Lass dich in unseren E-Mail-Verteiler aufnehmen
- Nutze deine Kontakt in die Politik und die Verwaltung der LHH, um Linden-Süd zu unterstützen.
Planerische & Konzeptionelle Basis
AllerRaum. Kultur leben, Nachbarschaft gestalten.
- „AllerRaum“ Bachelorarbeit von Julia Gronau, Innenarchitektur, Hochschule Hannover. Vielen Dank!
- Download: AllerRaum.Julia Gronau.Bachelorarbeit.WS 2024/25
Kernpunkte unseres Konzepts
- Inhalte & Zielgruppen u. a. Anlaufpunkt für alle Menschen des Stadtteils und ihre Ideen für eine solidarische Zukunft
- Organisation: u. a. Koordination, Raumvergaben, Nutzungs- und Mietstrukturen neu vereinbaren; alternativen Trägerstrukturen für die Organisation und Gesamtverantwortung des Stadtteilzentrums.
- Bauliche Maßnahmen u. a. Küche, Sichtbarkeit & Öffnung nach außen, Optimierung der Barrierefreiheit, s. AllerRaum
- Gemeinsamer Prozess: Alle aktuellen Nutzungsgruppen sind eingeladen, eigene Ideen für eine Mitarbeit im Stadtteilzentrum zu entwerfen. Wir möchten die bestehende anerkannte Vernetzungsstruktur, das hohe Engagement der Menschen, das vorhandene Potenzial des Standortes und seiner Akteur:innen bündeln, Synergien nutzen, bereichernde Angebote ergänzen, um den jetzigen Treffpunkt Allerweg zum Mittelpunkt des Stadtteils zu machen – inklusiv und solidarisch.
- Wir wünschen die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachbereichen der Stadtverwaltung, um eine Kooperation zu erreichen, die für alle Seiten wirkungsvoll ist. Ausscheidende Nutzungsgruppen erhalten Unterstützung bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten.
- Download: Konzept „Stadtteilzentrum Linden-Süd – inklusiver Mittelpunkt des Stadtteils“ überarbeitet, Stand 03/2026
Wir bieten
- Langjährige Erfahrung im Prozess zur Umgestaltung des Treffpunkts Allerweg
- Erfahrungen aus erster Hand zu Arbeits- und Nutzungsbedingungen der Räumlichkeiten
- Ein breit aufgestelltes Netzwerk für eine gelingende, nachhaltige Nutzung der Räumlichkeiten
- Hoch motiviertes ehrenamtliches und hauptamtliches Engagement
- Ein Konzept mit einer Vision für ein Stadtteilzentrum Linden-Süd

Was zuletzt geschehen ist …
Die desolate bauliche und konzeptionelle Situation im Treffpunkt Allerweg, der Konzeptentwurf für ein Stadtteilzentrum Linden-Süd sowie das große, langjährige Engagement der Menschen stoßen auf kein Interesse der gewählten politischen Vertreter:innen des Rates der Landeshauptstadt. Es steht fest, dass ich mindestens bis 2030 nichts daran ändern wird. Zuletzt wurden sogar der Beschluss des Jugendhilfeausschusses, die für 2023/24 zugesagten Mittel für einen Moderationsprozess, im November 2024 von SPD, CDU und FDP im Rat „kassiert“.
Allein die Mitarbeitenden des FB Gebäudemanagement sind mit uns im Gespräch und versuchen, den Mangel zu verwalten.
Menschen, die mit kreativen unternehmerischen Idee für Entwicklung eines Stadtteilzentrums Linden-Süd
melden sich gern unter info@stadtteilforum-linden-sued.de , Stichwort: Held*in-Linden-Süd
2024 – Ein Schritt vor, zwei zurück
11.2024: Erfolgreicher Antrag von SPD, CDU & FDP in der Ratssitzung: Der Beschluss des Jugendhilfeausschusses vom 18.11.2024, die für ein Beteiligungsverfahren im Treffpunkt Allerweg eingestellten Mittel auf den Haushalt 2025/26 zu übertragen (DS H-0211/2025), wird zurückgenommen. Begründung: Aufgrund der vielfältigen Herausforderungen der Verwaltung sind die zusätzlichen Aufgaben zu priorisieren. Deswegen wird der Beschluss zurückgenommen. Link: https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/H-0421-2025
18.11.2024: Erfolgreicher Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei im Jugendhilfeausschuss: Mittel für 2023/24 für Moderationsprozess im Treffpunkt Allerweg sollen übertragen werden. Link: https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/H-0211-2025
01.02.2024: STF Linden-Süd im Dialog mit Politiker:innen zur Zukunft des Treffpunkts Allerweg: Wann beginnt der Moderationsprozess, für den in den laufenden Doppelhaushalt Mittel eingestellt wurden (s. Haushaltsbegleitantrag von Bündnis‘90/Die Grünen und SPD)? Nach Meinung der anwesenden SPD-Politiker hat die Verwaltung hier einen klaren Auftrag. Leider spielen sich hier die Fachbereiche „Gebäudemanagement“ und „Jugend und Familie“ den Ball gegenseitig zu, so dass noch kein Prozess in Gang gekommen ist. Iyabo Kaczmarek/Bündnis‘90/Die Grünen verweist darauf, dass nach ihrer Meinung auch die Gruppen im Allerweg „den Ball spielen könnten“ und z.B. nach Agenturen suchen, die fit in solchen Moderationsprozessen sind. Sie sagt zu, entsprechende Adressen an das Stadtteilforum Linden-Süd zu geben. Sie schlägt vor, dass SPD und Bündnis ´90/Die Grünen gemeinsam die beteiligten Sachgebietsleitungen zum Gespräch einladen, um den Moderationsprozess in Gang zu bringen. Seitens der Anwesenden aus dem Stadtteil gibt es die Anregung, an den Verwaltungsausschuss heranzutreten, damit dieser tätig wird.
Das STF Linden-Süd erinnert daran, dass
- die zugesagten Mittel für den Moderationsprozess der kleinste Kompromiss waren angesichts der seit Jahrzehnten ausstehenden Entscheidung, den Treffpunkt Allerweg um- oder neuzubauen. Der Moderationsprozess ist nach vorn gewandt: „Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Nutzer*innen und den engagierten Bürger*innen im Stadtteil einen Beteiligungsprozess zur zukünftigen Nutzung und Gestaltung des Vorderhauses des Treffpunkt Allerweg durchzuführen.“ Zum Nachlesen: https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/H-0267-2023
- das STF mit seinem Konzept „Stadtteilzentrum Linden-Süd – inklusiver Mittelpunkt des Stadtteils“ vom 07.03.2022 dafür bereits eine Diskussionsgrundlage bereitgestellt hat.
11.01.2024: Zukunft des Treffpunkts Allerweg/Stadtteilzentrum Linden-Süd: Im Haushalt 2023/24 sind zweimal 20.000.- Euro eingestellt für einen Moderationsprozess zum Treffpunkt Allerweg – mit dem Ziel, bauliche, inhaltliche und finanzielle Entwicklungsmodelle zu erstellen. Abgesehen davon, dass dies alles bereits in dem umfangreichen Konzept des Stadtteilforums enthalten ist, hat sich seit Verabschiedung des Haushalts nichts getan. Auf mehrfache Nachfragen hin sowohl an die Verwaltung als auch an einzelne Politiker:innen gibt es wenig hilfreiche (z.B. Verweis auf die Befragung der Nutzer:innen vor 2 Jahren, die „eigentlich“ keinen Bedarf angezeigt habe) oder gar keine Antworten. Die Antwort der Verwaltung auf die Frage der zugesagten Haushaltsmittel zeigt, dass anscheinend nicht angekommen ist, dass die Mittel für den offenen Moderationsprozess gedacht sind, der u.a. auch Perspektiven im Bestand darstellen soll. Sie verweisen (wie immer) auf: Kein Sanierungskonzept – kein Moderationsprozess – kein Sanierungskonzept – kein Moderationsprozess – … Als Ergebnis der Kampagne STZ JETZT! besteht jedoch der Kompromiss genau darin, das Miteinander der Nutzergruppen im Treffpunkt Allerweg durch eine externe Moderation zu begleiten/zu finanzieren, um die Situation zu verbessern solange kein Um/Neubau realistisch ist.
Zum Nachlesen des politischen Auftrags: https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/H-0267-2023
Die Kampagne 2022
Warum gab es eine Kampagne und wer steckte dahinter?
Die Notwendigkeit für die Kampagne ergab sich 2022 aus den jahrelangen Bemühungen um den Treffpunkt Allerweg, die von Politik und Verwaltung von Jahr zu Jahr verschleppt und ignoriert wurden.
Zur Kampagne „Stadtteilzentrum Linden-Süd JETZT!“ haben sich viele professionell und ehrenamtlich im Stadtteil aktive Menschen zusammengeschlossen. Sie kennen die Bedeutung des Treffpunktes Allerweg im Zentrum des Stadtteils aus der täglichen Praxis und nutzen ihn regelmäßig. Die Kampagne ist eng mit dem lebendigen Stadtteilforum des Stadtteils verbunden und hat das Ziel, den Bedarfen vor Ort angemessene Strukturen zu geben.
Was forderte die Kampagne?
- Aufnahme der 4 Mio. Euro aus dem Investitionsmemorandum „500+“ in den Haushalt 2023/2024 der LHH
- Sofortige Konzepterstellung für die Zeit nach dem Umbau, extern moderiert und auf Grundlage des Konzepts der Kampagne „STZ Linden-Süd JETZT!“
- Jugendarbeit in den Allerweg zurückholen
- Inhaltliche Übergabe des Hauses an die Stadtteilkulturarbeit
- Kleinerer, funktionaler Neubau
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Welche „Ergebnisse“ brachte die Kampagne?
- Wir haben ein Konzept verfasst!
- 28.10.2022: Änderungsantrag zum Haushalt Nr. H-0267/2023: Für die Haushaltsjahr 2023 & 2024 je 20.000 EUR: „Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Nutzerinnen und den engagierten Bürgerinnen im Stadtteil einen Beteiligungsprozess zur zukünftigen Nutzung und Gestaltung des Vorderhauses des Treffpunkt Allerweg durchzuführen.“
Zum Nachlesen des politischen Auftrags: https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/H-0267-2023 - 22.06.2022: Der Stadtbezirksrat Linden-Limmer lädt die Vertrer:innen der Kampagne „Stadtteilzentrum Linden-Süd JETZT“ sowie das Quartiersmanagement Linden-Süd zur Anhörung ein; ebenso wird eine Antwort der Verwaltung auf die 2019 gestellt Frage nach dem Fortschritt in Sachen Treffpunkt Allerweg erwartet.
- 07.03.2022: Der Konzeptentwurf für ein „Stadtteilzentrum Linden-Süd“ liegt seit März 2022 allen politischen Verterter:innen und der Stadtverwaltung vor – ohne Reaktion.
Informationen & Material zur Kampagne
- Stellungnahme der Kampagne inkl. der wichtigsten Aussagen aus Drucksachen und Anfragen an die Verwaltung (Download PDF)
- Stadtteilzentrum Linden-Süd JETZT! Grafik (Download jpg)
- Das Konzept „Stadtteilzentrum Linden-Süd – Inklusiver Mittelpunkt des Stadtteils“ (Download PDF)
- Poster (Download jpg)
- Faltblatt (Download PDF)
Aktionen in der Öffentlichkeit


März 2022: Kampagne lädt ein zur Grundsteinlegung und veröffentlicht Konzept für ein Stadtteilzentrum Linden-Süd
Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung haben Vertreter:innen der Kampagne am 17.03.22 im Hof des Treffpunkts Allerweg den Grundstein für das seit Jahrzehnten ersehnte Stadtteilzentrum gelegt. Die Botschaft der Kampagne prangt nun auch unübersehbar am ehemaligen Sparkassen-Gebäude an der Kreuzung Allerweg/Deisterstraße.
- Pressemitteilung zur Grundsteinlegung mit der Vorstellung des Konzeptes 17.03.2022
- Konzept „Stadtteilzentrum Linden-Süd – Inklusiver Mittelpunkt des Stadtteils“ der Kampagne




Der lange Weg

Drucksachen, Fragen an und Antworten von der Verwaltung sowie weitere Schreiben
- Drucksache 15-2409/2012 F1 – Fragen an und Antworten von der Verwaltung
- Drucksache 0071/2013 Neuorganisation der Kinder- und Jugendarbeit in Hannover: Stadtteilkonzept Linden-Limmer / Anlage 1 Stadtteilkonzept
- Drucksache 15-1332/2013 F1 – Fragen an und Antworten von der Verwaltung
- „it`s now or never „ Der Stadtteil Linden-Süd fordert ein klares Bekenntnis zum Umbau/Neubau des Vorderhauses im Treffpunkt Allerweg zu einem Stadtteilzentrum – jetzt oder nie! September 2015
- Drucksache 0645/2015 – Sachstand zur Umsetzung der Konzeption des Treffpunktes Allerweg
- Drucksache 15-1558/2018 – Neueinrichtung & -organisation der Jugendarbeit in Linden-Süd
- Drucksache 15-0487/2019 – Anfrage Treffpunkt Allerweg – Nutzungskonzept für das Vorderhaus
- Drucksache 15-0810/2019 – Erstellung eines Konzeptes zur Nutzung des Treffpunktes Allerwegs nach der Sanierung
- Drucksache 15-0135/2020 – Anfrage Sachstand Treffpunkt Allerweg
- Drucksache 15-0138/2020 – Unterstützung der Nutzer des Treffpunktes Allerwegs durch Schaffung eines zentralen Ansprechpartners und frühzeitige Beteiligung der Nutzer bei der Erstellung eines Nutzungskonzeptes
- Stellungnahme mit begründeter Forderung nach einem Stadtteilzentrum Linden-Süd inkl. der wichtigsten Aussagen der bestehenden Drucksachen und Anfragen an die Verwaltung in Kurzform aufbereitet: Dezember 2021 Download (PDF)

„Jahrelanges bürgerschaftliches Engagement wäre vergebens und die Enttäuschung der Menschen würde sich sicherlich sehr nachhaltig auswirken auf die Selbsthilferessourcen im Stadtteil sowie auf ihr Vertrauen in Unterstützung und Wertschätzung durch Politik und Verwaltung, wenn keine Bewegung in die Sache käme. (…) Wir verstehen nicht, dass die Notwendigkeit anerkannt wird, aber niemand Verantwortung übernimmt und das vorhandene Engagement aufgreift, um gemeinsam den positiven Weg des Stadtteils zu gestalten. Gern bringen wir unsere (freiwilligen) Ressourcen in eine Planung ein, ungern entwerfen wir ein Szenario für einen Stadtteil ohne Engagement.“ Die Sprecherinnen des STF Linden-Süd














