Positives Signal des Ev.-luth. Kirchenkreises Hannover, 24.11.25
Am 24.11.2025 hat das STF Linden-Süd auf Nachfrage folgende positive Mitteilung erhalten: „Das ist jetzt unsere Perspektive: die Kita soll bis 2029 weiter betrieben werden.“ Superintendent Karl Ludwig Schmidt teilte uns mit, dass intern noch einmal überlegt wurde, was getan werden könnte, um die Zukunftsfähigkeit eines Gebäudes, das als Kindertagesstätte genutzt wird, zu erhalten. Aktuell wird bauseitig geprüft, ob das und wenn ja, mit welchem Aufwand das möglich sein wird. Denn es seien sicher einige Maßnahmen notwendig. Wir hoffen auf ein positives Prüfungsergebnis.
STF & QM freuen sich angesichts ihres wirkungsvollen Engagements und danken, dem Team der KinderOase für ihr Vertrauen und allen Menschen unseres Stadtteils, die an der Darstellung der Bedeutung der Kita mitgewirkt haben!
Position des STF Linden-Süd & Quartiersmanagement zur Kita KinderOase 14.08.2025
Am 14.08.2025 hat eine Sondersitzung zur angekündigten Schließung der kiTa KinderOase stattgefunden, s. PM STF kämpft für den Erhalt der kiTa KinderOasee Am Ende der sehr gut besuchten Veranstaltung kamen die Anwesenden zu folgenden Erkenntnissen (Auszug aus dem Protokoll):
Der hohe Sanierungsbedarf des Gebäudes der Kinder-Oase und die vergleichsweise sehr gute Versorgung mit Kita-Plätzen in Linden-Limmer haben dazu geführt, dass die Kinder-Oase 2027 ihre Arbeit einstellen soll. Die Stadt erarbeitet ein Konzept für die Umwandlung von Krabbelgruppenplätzen (1-3jährige) in KiTa-Plätzen, da es erste freie Plätze in Eltern-Inis geben würde, genauere Aussagen waren dazu am Abend nicht möglich. Teilnehmende aus KiTas wiesen darauf hin, dass die Genehmigungen (Krabbelgruppe oder KiTa) unterschiedlich sind und die Anbieter von Krabbelgruppenplätzen sich nicht ohne weiteres auf neue Gruppen mit neuen, mitunter stark förderungsorientierten Anforderungen einstellen können.
Auf die Nachfrage Mitarbeitenden der KinderOase, warum die KiTa von Platz 1 der Sanierungs-Priorität auf „nicht mehr vorhanden“ gerutscht sei, informiert der Träger, dass durch zu hohe Kosten und fehlende zusätzliche Mittel durch die LHH sich ein geplanter Neubau nicht mehr realisieren ließe. Der Vertreter der LHH weist daraufhin, dass die besagte Liste der Priorisierungen der zu sanierenden Kitas nicht verbindlich sei, wohl aber die Stadt bei der Finanzierung dem Träger auferlegt hat zunächst Sanierungen abzuschließen, die bereits begonnen wurden.
Am Ende des Abends besteht große Übereinstimmung darin, dass die Schließung der Kinder-Oase von sehr bedauerlich bis zu höchstproblematisch für den Stadtteil angesehen wird. QM & STF kritisieren ausdrücklich die vorsätzliche Zerstörung funktionierender Strukturen in Zeiten großer Krisen und Unsicherheiten für Eltern, Mitarbeitende und Sozialraum-Netzwerke. Den Anwesenden erscheint die Summe in Höhe von 350.000 Euro als sehr gering im Vergleich zum
finanziellen Aufwand, der betrieben werden müsste, um 50 bis 75 KiTa-Plätze anderswo neu zu schaffen.
Es wird verabredet, dass das Stadtteilforum noch einmal ein Papier zur besonderen Situation des Stadtteils im Hinblick auf die KiTa-Situation zusammenstellt und dies den Mitgliedern des Podiums zur Verfügung stellen wird. Herr Schmidt wird dieses Papier dann in den zuständigen KiTa-Ausschuss des Kirchenkreises mitnehmen. QM & STF verfolgen weiter das Ziel, die Schließung der KinderOase zu verhindern und auch weiterhin auf das Thema aufmerksam zu machen.
STF & QM sind der Verabredung nachgekommen und haben ihre Position zu Papier gebracht und sie allen Beteiligten und Verantwortlichen zugesendet. Veröffentlichung: Position des STF Linden-Süd & Quartiermanagement zu KiTa KinderOase